ARD und ZDF im Internet – unlauterer Wettbewerb?

ARD und ZDF im Internet sind mir seit langem schon ein Dorn im Auge! Deshalb finde ich es gut, dass verschiedene Tageszeitungen die ARD wegen deren Tagesschau-App verklagt haben und nun hoffentlich geklärt wird, was erlaubt ist und was nicht. Was habe ich gegen die Präsentation der Fernsehsender im Internet? Nun, dafür gibt es verschiedene Gründe:

Zu allererst stört mich die permanente und unverholene Werbung in eigener Sache und für andere private Unternehmen. So gibt es kaum eine Sendung, die nicht auf ihre Facebook-Präsentation oder ihren Twitter-Account verweist. Twitter und Facebook aber sind private Unternehmen und haben mit Fernsehen und dem öffentlich-rechtlichen Auftrag von ARD und ZDF aber nun auch rein gar nichts zu tun!

Im Gegenteil sogar kann man bei den aktuellen Diskussionen um Facebook sogar davon ausgehen, dass ARD und ZDF diesen Unternehmen nicht nur Nutzer zuführen – was ich schon nicht erlaubt finde – sondern diesen Unternehmen auch noch wichtige Infos liefern, die die dann weiterverkaufen (Nutzerverhalten = Werbung) und deren legale Erlangung sogar in Frage steht.

Über den tatsächlichen Nutzen für die Zuschauer, nicht nur eine Fernseh-Sendung zu schauen, sondern auch noch über solche Portale mit der Sendung „verbunden“ zu sein, will ich mich hier mal nicht auslassen. Der tendiert nach meiner Meinung nämlich gegen Null! Schein-Demokratie!

Aber auch die Werbung und der Verweis auf weitere Informationen zum jeweiligen Thema auf den Internetseiten der Sender und Sendungen stört mich. Denn, zum Anderen geht es darum, was wirklich Auftrag für ARD und ZDF ist. Ist nicht das Fernsehen und die Gestaltung eines Fernsehprogramm deren Auftrag? Haben ARD und ZDF auch den Auftrag, Internetangebote zu präsentieren? Ich denke nicht!

Alle Internet-Aktivisten müssen sich mühen, mit eigenem Geld dazu, attraktive Angebote im Internet zu präsentieren, um Leser im Internet zu finden. ARD und ZDF machen das mit dem Geld, das für andere Dinge zwangsweise eingetrieben wird und nutzen das für Werbung beste Medium, nämlich das Fernsehen. Dass sie das können, ist aber nicht ihr Verdienst, sondern dazu sind sie qua Amt gekommen und nicht auf Grund eigener Leistungen!

Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass es Internet-Seiten der Sender gibt. Das wäre ja auch blauäugig. Aber zusätzlichen Inhalt oder mit dem eigentlichen Auftrag gewonnene Inhalte anders zu präsentieren, als im typischen Fernseh-Format, ist meiner Ansicht nach nicht erlaubt und zudem eine unzulässige Nutzung einer Art „Monopolstellung“.

Warum stören mich nicht die Angebote von z.B. RTL oder Sat 1? Nun, über die kann ich mich nicht beklagen, denn hier agieren private Unternehmen und nutzen ihre Möglichkeiten. Das kann ich vielleicht bedauern, ich hätte nämlich auch gern solche Möglichkeiten, auf von mir erstellte Internet-Inhalte hinzuweisen. Nur beschweren kann ich mich darüber nicht.

Bei ARD und ZDF und allem, was damit verbunden ist, liegt die Sache anders! Hoffentlich sehen das die Richter genauso!

Tesla Roadster mit scharfer Besetzung

Tesla Roadster mit scharfer Besetzung
Tesla Roadster mit scharfer Besetzung

Der Tesla Roadster ist zweifellos eines der schönsten Elektro-Fahrzeuge, die es gibt.

Auf der Messe Clean Tech World in Berlin konnten wir das Fahrzeug umfangreich in Augenschein nehmen und testen.

Neben dem hübschen Gesicht, beeindruckt der Tesla Roadster vor allem durch das attraktive Grundkonzept – mit dem man zeigt, dass „ökologisch“ auch optisch sehr schick sein kann. Hochtechnologie im Haute-Corture-Kleid – nur leider eben auch mit einem solchen Preis.

Das ist der Nachteil diesen schönen Fahrzeugs. Der Tesla Roadster kostet immer noch einen 6-stelligen Betrag – was einfach zu viel ist. Dabei geht es nicht darum, ob das Auto den Preis wert ist, sondern nur darum, dass es damit keine Massentauglichkeit hat. Das hatten die Konstrukteure und sonst Verantwortlichen aber sicher auch nicht im Sinn, als sie den Tesla Roadster auf den Markt brachten. Vielmehr ging es wohl darum, ein solches Hightech-Gerät auf den Markt zu bringen und zu zeigen, was heute schon geht. Gefahren wird der Tesla ja von einigen Prominenten, was dem Auto auch zu einiger Prominenz verholfen hat.

Auf der Messe Clean Tech World gab es jedoch jede Menge andere tolle Entwürfe und Konzepte, die zum Teil auch bereits praktisch zu erwerben sind. Ich werde an anderer Stelle umfangreicher darüber berichten. Wenn Ihr daran Interesse habt, schaut Ihr hier immer mal rein.

Bisher bereits veröffentlicht:

Außerdem in unserem Magazin Salsango in der Kategorie Lifestyle, die sehr modeorientiert ist, aber auch über solche Trends informiert.

Quellenangabe:

Vielen Dank an dieser Stelle an die Verantwortlichen von „Lautlos durch Deutschland“ auf deren Stand auf der Clean Tech World wir den Tesla Roadster begutachten durften. Lautlos durch Deutschland ist Händler für allerlei Elektrofahrzeuge mit standorten in mehreren großen deutschen Städten.

Wer mehr erfahren möchte über die Clean Tech World, folgt diesem Link.

Vielen Dank auch an das Magazin Salsango, in dessen Redaktion die Bildrechte liegen und an den Fotografen Sven Goldmann, der so schöne Bilder geschossen hat.

Wölfe – Was wir von Ihnen lernen können

Können wir vom Wolf lernen? Können wir! Sozialverhalten und Kommunikation! Das Tier, das in Europa schon nahezu ausgerottet war, ist inzwischen auch nach Mitteleuropa zurückgekehrt – begleitet von manchen Ängsten. Die sind zumeist völlig unberechtigt, weil der Wolf genauso scheu ist, wie andere Wildtiere – in seiner Intelligenz -oder ist es nur Instinkt – sogar noch scheuer. Der Wolf sucht nicht die Nähe des Menschen. Er ernährt sich auch nicht von unserem Abfall, wie etwa Wildschweine, die durch unsere Vororte streifen, weil hier viel einfacher Nahrung zu finden ist, als wenn man (als Schwein) stundenlang durchs Unterholz streifen müsste.

Mit der Rückkehr des Wolfes kehrt das Tier aber auch in unser Bewusstsein zurück, außerhalb vom Märchenwolf, der kleine Mädchen oder Zicklein frisst. Das tut er in Wahrheit nämlich nicht, sondern hat ganz ähnlich den Haien einen ganz anderen Speiseplan, als wir ihn gern diesen Tieren andichten – ist mehr eine Art „Gesundheits-Behörde“ in seinem Revier, die kranke Tiere entfernt oder auch dem Fortpflanzungskreislauf entzieht.

Von der „Wolf-Persönlichkeit“ und dem „Familien-Mitglied“ können wir manches lernen. Der Wolf hat eine klare Hierarchie und ist nachsichtig, wenn Schwächere oder die Kleinen mal etwas ausprobieren und sich dabei auch mal ungeschickt anstellen. Er „sagt“ klar, wenn ihm etwas nicht passt und ist zugleich dann aber nicht nachtragend. Tadeln – und gut ist’s, weil alles „gesagt“ ist, was gesagt werden musste. Der Wolf kümmert und sorgt sich um seine Familie, bemüht sich gemeinsam um den „Broterwerb“. Es wird auch nicht gejammert und gezetert, Streit geht man besser aus dem Weg.

Und man „singt“ gern gemeinsam. Wie sagt das Sprichwort? „Wo gesungen wird, das lass Dich nieder. Böse Menschen kennen keine Lieder“ Na bitte!

Wenn Ihr jetzt noch mehr über Wölfe wissen wollt und was wir von ihnen lernen können, empfehle ich Euch den Artikel „Der etwas andere Chef“ aus der Zeitschrift Brand Eins. Da geht es nämlich um Wölfe…

E-Tuk-Tuk, Elektro-Mobilität und Diversifikation

E-Tuk Tuk auf der Clean Tech World in Berlin
E-Tuk Tuk auf der Clean Tech World in Berlin

Was ein E-Tuk Tuk ist, habe ich mir von der überaus charmanten und attraktiven Dame am Stand von – eben E-Tuk-Tuk – auf der Messe Clean Tech World erläutern lassen.

Für Elektromobiliät hingegen interessiere ich mich schon länger – auch, weil ich darin eine der tatsächlichen Zukunftstechnologien sehe – übrigens nicht zuerst wegen des Elektro-Motors!

Ich weiß nicht, ob dieser Motor nicht doch irgendwann von einem Antriebsaggregat abgelöst werden könnte, auch wenn im Moment keine rechten Alternativen in Sicht sind.

Das wirklich Interessante daran ist für mich das Konzept der Diversifikation, dass man kleinere, individuellere, speziellere Lösungen der Mobiliät findet – oder finden muss wegen der Antriebsproblematik.

Ich glaube nämlich, dass die individuelle Form des Verkehrsmittels Auto sich mindestens für Stadtbereiche immer mehr verlieren wird.

Natürlich gibt es Einsatzbereiche, in denen das Auto, wie wir es heute kennen (unabhängig von der Art des Motors), seine Bedeutung gehalten wird. In anderen Bereichen dagegen wird es verschwinden.

Mir ist heute schon meine Zeit zu schade, beim Trip in die Innenstadt erst auf dem Weg dahin im Stau zu stehen, dann eine gefühlte Ewigkeit nach einem Parkplatz zu suchen, der zudem immer teurer wird – und schließlich, wenn ich nach hause komme, noch einmal wegen eines Parkplatzes den Kietz zu durchforsten, den ich schon gar nicht mehr finde, komme ich zu spät.

Da ist es mir viel lieber, mich auf’s Fahrrad zu setzen. Dann gibt es das alles nicht… Aber, es gibt natürlich Situationen, in denen ein Fahrrad einfach unpraktisch ist.

Darüber und über angrenzende Bereiche berichte ich im Magazin La Casa Bonita – z.B. über das oben erwähnte E – Tuk Tuk oder über Elektro-Mobilität ganz allgemein und unter dem Stichwort Moderne Technik kommen noch viel mehr Artikel dazu…

Der Zauberwürfel – wer erinnert sich nicht…

Ganze 30 Jahre ist es schon her, dass die Manie um den Zauberwürfel sich wie ein Nebel über Deutschland legte. Allerorten wurde „gewürftelt“, gedreht, getüftelt, gezweifelt, geflucht. Teenager mutierten zu Eremiten, wenn sie sich für Stunden mit ihren Zauberwürfeln in eine Ecke zurück zogen, besonders beliebt bei Familienfesten… Aber auch Erwachsene konnten sich dem Bann nicht entziehen und sogar der Spiegel schrieb darüber und veröffentlichte sogar eine Lösung. Jetzt hatte der Zauberwürfel „Geburtstag“ – bei 350 Millionen verkauften Exemplaren!

Ich hab’s auch versucht, auch wenn ich nie eine Komplettlösung zustande brachte. Wenn mir die Erinnerung nicht die Vergangenheit rosarot färbt, habe ich es einmal bis auf ein Teil geschafft. Und ich kenne auch nur Zwei Leute persönlich, die den Zauberwürfel fertig lösen konnte – Stefan z.B., wenn ich mich recht erinnere. Stefan hat mich viele Jahre begleitet, in der Schule, in der Lehre und auch heute treffen wir uns immer mal wieder. In Mathematik war er immer besser, als ich! Dann gab’s da noch ein anderes Abstraktions-Genie. In der Zwischenzeit habe ich von Leuten erfahren, die nach Lösungsanleitungen alle Farben sortieren konnten. Aber das zählt nicht! Für mich wäre das auch nie in Frage gekommen!

Als ich die Meldung vom Zauberwürfel-Geburtstag gelesen habe und ein wenig recherchiert, war ich verwundert, dass es wohl immer noch Leute gibt, die diesem „Hobby“ fröhnen. Es gibt etliche Rekorde, die Lösung zu schaffen: Zauberwürfel pur oder mit verbundenen Augen, Zauberwürfel beim Fallschirmspringen oder unter Wasser, Zauberwürfel mit einer Hand oder mit den Füßen – und allerhand weitere Rekorde. Dafür gibt es sogar eine Art Profi-Spielgerät…

Der Weltrekord liegt wohl bei knapp über 7 Sekunden! Nein, ich habe mich nicht verschrieben!

Wie bekannt, würden mir 7 Stunden nicht reichen, auch nicht 7 Tage. Vielleicht brächte ich es mittlerweile sogar fertig, aber ich will mich dieser schönen Erinnerung des Scheiterns nicht berauben. Man muss auch seine Grenzen kennen und etwas Demut gegenüber der Vielfalt dieser Welt tut auch ganz gut!

Wenn Ihr jetzt noch mehr lesen wollt, empfehle ich Euch ein Interview mit dem Erfinder Ernö Rubik – einem Ungarn übrigens – auf Spiegel.de. Die haben sogar eine ganze Themen-Seite mit mehr Artikeln und auch Lösungen.

Das angeblich letzte Rätsel soll die Zahl der notwendigen Züge aus einer beliebigen Ausgangsstellung sein. Ich kann das Rätsel lösen – nicht den Würfel, aber die Zahl ist glasklar: 21!

Maus-Arm – wer hat da gelacht?

Was musste ich mich verspotten lassen wegen meines unendlichen Leids 🙂 mit meinem Maus-Arm! Jetzt hab ich endlich eine öffentliche Anerkennung gefunden. Übrigens hab ich den Maus-Arm erst, seit ich verstärkt wieder die Computer-Maus benutze. Jahrelang habe ich nur das Touch-Pad meines Laptops benutzt. Da hatte ich keinen Maus-Arm – auch wenn der dann Touch-Pad-Arm hätte heißen müssen…

Die Zeitschrift Fit for fun schreibt über das Phänomen, dass andere geschundene Körper auch als „Tennis-Arm“ kennen. Weitere bekannte gleiche Gebrechen sind auch der „Golfer-Ellenbogen„. Neben diesen Krankheitsbildern, bei den sich die Ursache nur unschwer erraten lässt – samt Tätigkeitbild des Geschundenen -, bekommt man diesen stechenden Schmerz im Ellenbogen wohl auch von übermäßigem Rasenmähen und gar zu ausgedehnten Putzarbeiten – wie z.B. Frühjahrsputz.

Schade nur, dass mir gerade die Adressatin für weiteres Wehklagen fehlt…

… und damit auch die Ausführende einer Behandlungsmethode, wie z.B. ausgiebige, liebevolle Massagen

Aber, ich will hier nicht zu viel veraten. Schließlich haben sich die Kollegen von Fit for Fun Mühe gegeben. Hier also nun mehr dazu! Es werden auch weitere Behandlungsmethoden beschrieben und und andere „Sofort-Maßnahmen“. Wobei ich Massagen einer attraktiven Partnerin schon für ziemlich perfekt halte – im Gegensatz zu Weißkohl-Packungen…

Amüsantes über Kosenamen

Also, ich war schon Schatz, Hase, Dicker (Skandal! – wenn auch nur temporär) oder Liebling – und wenn ich eine Weile nachdenke, fällt mir bestimmt noch mehr ein – und Manches ist mir schon eingefallen, was ich hier nicht schreiben mag :-). Mausebär, Bärchen, Mümmelmann, Tiger, Schnucki oder Fuzzi und manch andere „Entgleisung“ – in meinen Augen – ist an mir vorbei gegangen, glücklicherweise!

Einiges Interessante über Kosenamen habe ich gefunden – und einen kleinen Artikel darüber geschrieben (Link folgen).

Viel Spaß beim Lesen!

Hochinteressanter Artikel über Nestlé – einer der innovativsten Konzerne weltweit

Zu Nestlé gehören Maggi, Nesquik, Perrier, Caro, Mövenpick, Smarties, San Pellegrino, Kitkat, Thomy, After Eight, Alete, Friskies – insgesamt an die 6000 verschiedene Marken. Nestlé verkauft täglich 1.000.000.000 verschiedene Produkte, allein 65.000.000 Maggi-Würfel in Kleinportionen in Nachbarschaftsläden und Kiosken in Afrika. Nestlé ist Weltmarktführer bei Mineralwasser in Flaschen. Nestlé besitzt mit Nescafé die größte Kaffeemarke der Welt.

Nestlé produziert weltweit in 456 Fabriken.

Nestlé macht 25 Prozent seines Umsatzes mit Produkten, die es vor 3 Jahren noch nicht gab.

Stefan Scheytt hat in der Mai-Ausgabe von brand eins einen Artikel über Nestlé geschrieben, der spannend ist, hervorragend recherchiert scheint, einen sehr interessanten Einblick in die Welt des Lebensmittelkonzerns und seiner Innovationskraft gibt – und von mir uneingeschränkt empfohlen wird. Das müsst Ihr lesen! Der Link öffnet den Artikel als pdf-Dokument.

Polaroid – Erinnerungen, Aktuelles, Interessantes, Erstaunliches

Polaroid? Das war doch was? Erinnerungen, Aktuelles, Interessantes und Erstaunliches von Polaroid gibt es in einem Artikel von Stephan Seiler des Magazins brand eins, auf den ich hier verweise, weil ihn gern und interessiert gelesen habe (im Heft). Der Link hier zeigt auf die Online-Version des Artikels über Polaroid in brand eins. Er steht nicht in der aktuellen Ausgabe!

Die digitale Revolution beim Fotografieren hat Polaroid, ein einstmals allgegenwärtiges Foto-Utensil mit unheimlicher Verbreitung (siehe Artikel) erst ins Abseits und inzwischen ins Aus getrieben. Doch es gibt Nimmermüde und Mutige, die sich damit nicht abfinden wollen und sehr ungewöhnliche, anerkennenswerte Wege gehen! Das sollte man lesen!