Karneval 2012 – Weiberfastnacht mit schöner Überraschung im Gaffelhaus Berlin

Weiberfastnacht im Gaffel in Berlin
Weiberfastnacht im Gaffel in Berlin

Berlin kann also doch Karneval!

Na bitte, geht doch! Ich war im Gaffelhaus gestern, zur Weiberfastnacht. Und ich hab mich prächtig amüsiert!

Nette Menschen von überall her, die munter das Gespräch suchen (Su simmer all he hinjekumme, mir sprechen hück all dieselve Sproch. Mir han dodurch su vill jewonne…)!

Ein DJ, der sein Handwerk versteht (angenehmer Mix Kölscher Lieder)!

Überaus freundliches, zurückhaltendes, aber verbindliches Personal von den „Jungs“ am Einlass bis zu den Mädels mit den Kölsch-Kränzen.

Angenehme Preise, die nicht von einem anderen Stern sind.

Das will ich gern loben und weiter empfehlen!

Wir erinnern uns: In der StäV-Location konnte man zuletzt „gefahrlos“ durch den ganzen Saal schlendern, ohne „Angst“ haben zu müssen, angesprochen, untergehakt oder zum Tanz aufgefordert zu werden. Ein Kölsch kostete zuletzt 2,50 €, trotz 10 € Eintritt. Das war schon heftig…

Nun wird’s also wohl Rosenmontag wieder dahin gehen. Man soll das Eisen ja schmieden, so lange es warm ist! Hoffentlich bleibt es das und wird nicht bald von Apres-Ski-Berlinern okkupiert. Das nämlich war das Problem in der StäV. „Früher“ konnte man dort ja vorzüglich Karneval feiern.

Hat jemand Lust, am Montag mit ins Gaffel zu gehen? Treffen wir uns da? Einfach kurz schreiben…

Heute abend bin ich Karneval feiern im Garbaty. Da bin ich ja mal gespannt. Ab 20.00 Uhr geht es los. Es wird sicher nicht 100% rheinisch, aber rheinisch geprägt. Vielleicht seid Ihr dabei? Darüber würde ich mich freuen!

2 Antworten auf „Karneval 2012 – Weiberfastnacht mit schöner Überraschung im Gaffelhaus Berlin“

  1. Danke für das Lob. Deine Befürchtung, Apres-Ski-Berlinern könnten die Feier übernehmen, kann ich Dir ganz sicher nehmen. Heiko, der Chef besteht richtigerweise auf Kölschen Karneval – daher sind 95% der Lieder auch eindeutig pure Karnevalslieder (gestern 166 Lieder gespielt, davon 7 Stück – 1 davon auf englisch, ohne direkten Bezug zum Karneval). Die Beliebtesten wiederholen sich innerhalb der 10 Stunden natürlich auch öfter – das hat aber bei laufendem Kommen und Gehen noch nie gestört. Die Devise ist devinitiv – Gaffel Haus Berlin – hier hat der Kölsche Karneval ein Zuhause. Das wird sich auch durch Berliner Musikwünsche nicht ändern.

    1. Stefan, das war ein ganz sauberes Stück Arbeit!

      Wiederholungen von bekannten oder neuen und bekannt zu machenden Titeln gehören dazu, wie der Dom zu Kölle. Das stört auch nicht, wenn man länger da ist.

      Mach weiter so! Ich freu mich drüber und erzähl’s gern weiter!

      PS: Nix gegen Berliner!

      Nur so ein Stück rheinische Frohnatur sollte man dabei haben oder sich abschauen. Mitmachen, mitschunkeln, mitsingen (meist schon am Ende eines Titels ist der Refrain klar – zur Not fragen, wenn man’s nicht versteht), dem Anderen mal ein Kölsch ausgeben – und mit dem netten Seeräuber, Clown oder den Bienchen oder Engelchen ein Tänzchen wagen…

      Auch nach dem Namen zu fragen, nach dem Woher und Wohin fördert erstaunliche und freundliche Bekanntschaften und niemals Befremden!

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