Irgendwie is komisch… Tage zwischen November-Blues und Frühlingsblühen

Die letzten Tage und Wochen stecken so voller Neuanfang und Vergehendem – „irgendwie is komisch“.

Der November liegt schon recht weit hinter uns, Weihnachen steht quasi vor der Tür. Ich war auf dem besten Weg, meinen Alltag wieder in einen normalen Rhythmus zu quetschen. Plötzlich Frühlingsgefühle statt November-Blues? …

Der hat bei mir typischer Weise Tee und Kerzen, Glühwein und Bücher, herzzerreißende Geschichten und viel Nachdenken. Hätte er… denn er war ausgeblieben bis jetzt, zerrt und zottelt aber im Hintergrund, wie ich inzwischen merke.

Dabei schien sich alles wie von selbst zu fügen, eins kam zum anderen und plötzlich lugten erste Knospen statt winterlichem Weiß. Die Seele fast ein Spiegelbild der aktuellen Wetterlage.

Wie das oft ist, im Leben. Manchmal wartest Du und wartest und wartest… Gut dran, wer an einen Gott glaubt. Der kann dann meinen, jener hätte es genauso gewollt und im Moment eben andere Aufgaben für Dich parat. Aber ich? Man kann das Glück nicht zwingen!

Und dann plötzlich merkst Du, wie sich alles zusammenschiebt. Ein neues Bild entsteht. Was zuvor noch im Dunkel verborgen, verschwimmt erst im Nebel und wird klar, wenn der Tag anbricht. Wie selbstverständlich geht eine Sonne auf am Horizont und wärmt mit ihren ersten Strahlen. Das tut gut!

Du willst mehr und rennst ihr entgegen, rufst Ihr zu und heißt sie willkommen! … Doch mit jedem Schritt auf sie zu entfernt sie sich ein Stück, statt näher zu sein. Man kann das Glück nicht zwingen!

Also erkennen die Fata Morgana? Rein in die Arbeit, doch wieder raus mitten in der Nacht …

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