„Zosamme Alt“ – ruhige CD von Wolfgang Niedecken

Wolfgang Niedecken - neue CD "Zosamme alt"
Wolfgang Niedecken - neue CD "Zosamme alt"
Wolfgang Niedecken – neue CD „Zosamme alt“

Es gibt viele gute, neue CD’s in diesen Tagen. Eine hat es mir besonders angetan, weshalb ich sie Euch ans Herz legen will:

Zosamme Alt“ von Wolfgang Niedecken.

Zwei Gitarren, mal ein Banjo, hier und da noch dies und jenes – mehr braucht Wolfgang Niedecken nicht, um eine wunderbare Stunde bester Musik für ruhige oder nachdenkliche Momente oder auch solche zu zweit zu zaubern.

Die Titel sind bis auf den ersten nicht neu, sondern alte BAP-Songs, aber in völlig neuem musikalischen Kleid.

Was ich sonst noch davon halte, lest bitte auf Salsango nach:

Mach Deine Liebeserklärung doch musikalisch… wie Wolfgang Niedecken

Mit Polina Semionova im Botanischen Garten

Mit Polina Semionova und ihrem Bruder Dmitry
Mit Polina Semionova und ihrem Bruder Dmitry
Mit Polina Semionova und ihrem Bruder Dmitry

Gestern traf ich Polina Semionova im Botanischen Garten und hatte überhaupt einen schönen Tag dort. Was für eine Ehre!

Polina Semionova ist eine der besten Ballett-Tänzerinnen der Welt, tanzte fast 10 Jahre am Staatsballett Berlin und inzwischen fest in New York – ist aber immer wieder auch u.a. in Wien oder Zürich und bei anderen Gastauftritten zu sehen.

Anlass meines Besuches dort (im Botanischen Garten) war die Namengebung einer Pflanze, die seit gestern „Polina S“ heißt.

Um es nicht zu doppeln, verweise ich auf meinen Artikel in Salsango, in dem Ihr genauer nachlesen könnt, um was es ging:

Polina Semionova – Pflanze erhält Namen der bekannten Tänzerin

Und noch eine Empfehlung habe ich: Lest das Buch „Polina“!

Karneval 2012 – Weiberfastnacht mit schöner Überraschung im Gaffelhaus Berlin

Weiberfastnacht im Gaffel in Berlin
Weiberfastnacht im Gaffel in Berlin
Weiberfastnacht im Gaffel in Berlin

Berlin kann also doch Karneval!

Na bitte, geht doch! Ich war im Gaffelhaus gestern, zur Weiberfastnacht. Und ich hab mich prächtig amüsiert!

Nette Menschen von überall her, die munter das Gespräch suchen (Su simmer all he hinjekumme, mir sprechen hück all dieselve Sproch. Mir han dodurch su vill jewonne…)!

Ein DJ, der sein Handwerk versteht (angenehmer Mix Kölscher Lieder)!

Überaus freundliches, zurückhaltendes, aber verbindliches Personal von den „Jungs“ am Einlass bis zu den Mädels mit den Kölsch-Kränzen.

Angenehme Preise, die nicht von einem anderen Stern sind.

Das will ich gern loben und weiter empfehlen!

Wir erinnern uns: In der StäV-Location konnte man zuletzt „gefahrlos“ durch den ganzen Saal schlendern, ohne „Angst“ haben zu müssen, angesprochen, untergehakt oder zum Tanz aufgefordert zu werden. Ein Kölsch kostete zuletzt 2,50 €, trotz 10 € Eintritt. Das war schon heftig…

Nun wird’s also wohl Rosenmontag wieder dahin gehen. Man soll das Eisen ja schmieden, so lange es warm ist! Hoffentlich bleibt es das und wird nicht bald von Apres-Ski-Berlinern okkupiert. Das nämlich war das Problem in der StäV. „Früher“ konnte man dort ja vorzüglich Karneval feiern.

Hat jemand Lust, am Montag mit ins Gaffel zu gehen? Treffen wir uns da? Einfach kurz schreiben…

Heute abend bin ich Karneval feiern im Garbaty. Da bin ich ja mal gespannt. Ab 20.00 Uhr geht es los. Es wird sicher nicht 100% rheinisch, aber rheinisch geprägt. Vielleicht seid Ihr dabei? Darüber würde ich mich freuen!

Karneval 2012 in Berlin – Es geht eine Träne auf Reisen

2012 Karneval in Berlin zu feiern, ist entgegen allen Erwartungen nicht leichter geworden für mich. Und so geht eine Träne auf Reisen…

Während fast ganz Rheinland und andere Regionen in Deutschland im Ausnahmezustand feiern und Fernsehsender das normale Sendeprogramm aussetzen, weiß ich noch nicht mal, wohin ich heute, zu Weiberfastnacht, Karneval feiern gehe. Oder am Rosenmontag? Und so überkommt mich eher die traurige Seite des Karnevals, die er ja auch hat. Soll ich das vielleicht wenigstens feiern? Es gibt so wunderbar traurige Lieder im Karneval…

Letztes Jahr hatte ich mich bemüht, ein paar Karnevalisten zusammen zu trommeln. Doch ach und je: Wenn Du nicht an allem dran bleibst und nicht stets neues Holz auf’s Feuer legst, erlischt es irgendwann. Von allein tut sich nix. Das ist auch bzgl. des Karnevals nicht anders…

2 treue Mitstreiter fanden sich! Der eine oder andere wäre sich dazu gekommen, wenn es dann etwas mehr Interesse von dritter Seite gegeben hätte. Von dritter Seite meint, von der, wo man hätte Karneval feiern können. Aber, eine Kneipe zu überzeugen, Karneval zu feiern, ist wie einen Jäger zum Jagen zu tragen…

Einen kleinen Lichtblick gibt es. Morgen, also Freitag, kann ich im Garbaty Karneval feiern. Die nennen den Karneval zwar Fasching. aber besser als nichts. Vielleicht sehen wir uns ja?

Ich lass mir den Spaß nicht nehmen und den Optimismus nicht vergällen, auch wenn vielleicht diesmal die karnevalistische Traurigkeit überwiegt!

Alaaf!

PS: Und Rosenmontag? Einer eine Idee?

„Onward“ Buch vom Starbucks-Mogul Howard Schultz

Onward - Buch von Starbucks-Mogul Howard Schultz
Onward - Buch von Starbucks-Mogul Howard Schultz
Onward - Buch von Starbucks-Mogul Howard Schultz

Ich muss mich bei Howard Schultz bedanken! Der Starbucks-Mogul hat mir mit seinem Buch „Onward: Wie Starbucks erfolgreich ums Überleben kämpfte, ohne seine Seele zu verlieren“ ein paar wunderbar inspirierende und wieder-die-augen-öffnende Stunden beschert.

Howard Schultz beschreibt in dem Buch tatsächlich das, was sein Untertitel verspricht! Erstaunlich offen beschreibt er erst seinen Weg zur Erkenntnis über den drohenden Niedergang, den der Veränderung und alsbald die Neu-Ausrichtung des Unternehmens.

Starbucks ist heute ein weltweit operierendes Unternehmen, das – vereinfacht dargestellt – mit einem Kaffeehaus begann, nachdem Howard Schultz auf einer Italienreise sich dazu animiert sah.

Heute kann man in fast jeder größeren Stadt dieses Planeten ins Stadtzentrum gehen – und bei Starbucks einen Kaffee oder eine Café Latte trinken, wie man das von zu hause kennt.

Gut, Kritiker mögen hier fragen: Will ich das überhaupt? Ist es nicht viel wichtiger, bei Reisen die lokalen Besonderheiten kennen zu lernen? Ja, diese Frage ist berechtigt! Aber auch kein Anlaß zur Kritik an Starbucks, will man sich nicht in die Tradition der Maschinenstürmer stellen.

Denn, das ist nicht der Ansatz und lokale Besonderheiten sollen in Starbucks-Coffee-Houses durchaus auch berücksichtigt werden – „ohne den Kern der Marke Starbucks zu verwässern“, wie Howard Schultz das ausdrückt.

Wer sich also allein daran reibt, sollte nur noch zu Fuß gehen – auch zum Einkauf bis zum nächsten Bauernhof, sich dort versichern, dass nur selbst erzeugte Samen und Jungtiere verwendet werden. Anrufen oder im Internet schauen geht nicht, denn auch hier sind wir „Sklaven“ der Internationalisierung.

Ich brauche das nicht weiter auszuführen, will aber bekennen, wie glücklich mich im Ausland der Anblick eines Starbucks-Logos schon gemacht hat, nachdem ich tagelang die örtlich übliche braune Brühe, die man dort als Kaffee bezeichnet, trinken musste.

Doch, dieses große, internationale, Thema ist gar nicht der Kern des Buches. Mehr eine Randglosse.

Im Gegenteil beschreibt der Autor, wie er ein börsennotiertes Unternehmen, das zu den größten Marken und Einzelhändlern zu zählen ist, herunterbricht bis auf die einzelne Tasse Kaffee und die, die ihn zubereiten und servieren – also auf die ursprüngliche Idee von Kaffee und Leuten und darauf, dass zuerst jedes einzelne Kaffeehaus (gut) funktionieren muss.

Das beginnt mit den eingesetzten „Rohstoffen“ oder Grund-Produkten, geht über die Fertigkeiten, Kenntnisse und Motivationen der Angestellten vor Ort und hört nicht mit der Verankerung des einzelnen Kaffeehauses in seinem sozialen Umfeld auf.

Die Liste wäre lang, wollte ich hier vollständig aufzählen, was Howard Schultz als essentiell für das Unternehmen, jeden Geschäftsbereich, jedes Kaffeehaus und jeden einzelnen Mitarbeiter ansieht.

Andererseits ist sie erstaunlich kompakt – nur eben hier in einem Artikel schwer darstellbar. Zudem ist alles im Buch beschrieben und z.B. auf der Webseite von Starbucks schon zusammengefasst. Schaut doch mal ins Unternehmensleitbild – oder in die Richtlininen für Mitarbeiter, die man dort online abrufen kann.

Ein Blick dorthin kann aber die Lektüre des Buches nicht ersetzen – nicht für die, die auf der Suche sind oder ihren Horizont erweitern mögen…

Die zuweilen recht amerikanische Art des Schreibens konnte ich dem Autoren wie dem Übersetzer nachsehen. Die stört nur, wenn man sich daran reiben will.

Im Karneval 2012 CD „Höhner 4.0“ als Auftakt zum Jubiläum 40 Jahre Höhner

Höhner 2012 - Fotograf: Manfred Esser - Copyright: EMI Music Germany
Höhner 2012 - Fotograf: Manfred Esser - Copyright: EMI Music Germany
Höhner 2012 - Fotograf: Manfred Esser - Copyright: EMI Music Germany

Die CD „Höhner 4.0“ soll laut Plattenfirma EMI eine Frischzellenkur für die überwiegend als Karnevals-Band bekannte Truppe vom Rhein mit Kölner Inventarzeichen sein.

Nun, die zu erkennen, fiel mir schwer. Ohne Band oder CD abzuwerten: Höhner 4.0 ist neuer Wein in alten, aber noch gut brauchbaren Schläuchen.

Ein paar schöne neue Titel sind dabei, die ich schon nach wenigem Male hören in den köln-geprägten Teil meines Herzens geschlossen habe. Auf andere hätte ich verzichten können. Aber, Geschmack ist ja verschieden und so mag ich meinen persönlichen nicht anderen verordnen. Ganz nach guter Kölner Tradition „Jeder Jeck is anders“ soll jeder seinen eigenen Gefallen an der CD finden.

Auf Salsango habe ich die CD Höhner 4.0 und Ihre Titel etwas näher beschrieben. Wer sich dafür interessiert, schaue bitte dort nach. Dort findet Ihr auch Links zu den Tickets der großen Live-Konzerte der Höhner, die in das 40. Jahr ihres Bestehens gehen und dieses Jubiläum natürlich ausgiebig feiern werden.

Für Köln-Affine oder Karnevals-Jünger kann ich die neue Höhner-CD nur empfehlen – zumal es die derzeit für nur 5 € als mp3-Download gibt. Preiswerter geht es wohl kaum! Also nicht zögern: Kaufen und Spaß dran haben!

Höhner 4.0 ist ein gelungens Album!

Freitag, der 13.

Was gäbe es für einen besseren Zeitpunkt, nach einer kleinen Auszeit wieder „Hallo“ zu sagen, als Freitag, der 13.? Das mögen sensible Gemüter wahrscheinlich anders sehen. Aber, nachdem ich mich ein paar Tage hier fern gehalten habe und erstmal richtig ins Jahr finden wollte, scheint mir dieser Tag dafür bestens geeignet. Die „Krise“ als Chance – sozusagen.

So oft hatte ich den Gedanken, mich in den letzten Tagen schon mal zu melden. Aber, z.B. dem wulffschen Nachrichten-Stakkato hatte ich einfach nichts hinzuzufügen – oder entgegen zu setzen. (wird das nun zusammen oder getrennt geschrieben? – Wähle ich doch mal beide Varianten).

Selten, seit dem ich schreibe, war das geflügelte Wort davon, dass nichts älter sei, als die Zeitung von gestern, so sehr der Wirklichkeit getroffen. Alles, was ich dazu abgesondert hätte, wäre von der nächsten Nachrichtensendung als veraltet abgestempelt gewesen.

Eigentlich ist dazu auch alles gesagt. Ich mag also auch jetzt nichts mehr hinzufügen.

Aber, ein paar tolle Bücher habe ich gelesen, die ich Euch in den nächsten Tagen vorstellen werde. Und auf einiges mehr könnt Ihr Euch freuen – mit mir…

So viel Zeit bleibt nämlich im Moment nicht, dass ich mich hier lange festhalten könnte. Ich muss los…

Irgendwie is komisch… Tage zwischen November-Blues und Frühlingsblühen

Die letzten Tage und Wochen stecken so voller Neuanfang und Vergehendem – „irgendwie is komisch“.

Der November liegt schon recht weit hinter uns, Weihnachen steht quasi vor der Tür. Ich war auf dem besten Weg, meinen Alltag wieder in einen normalen Rhythmus zu quetschen. Plötzlich Frühlingsgefühle statt November-Blues? …

Der hat bei mir typischer Weise Tee und Kerzen, Glühwein und Bücher, herzzerreißende Geschichten und viel Nachdenken. Hätte er… denn er war ausgeblieben bis jetzt, zerrt und zottelt aber im Hintergrund, wie ich inzwischen merke.

Dabei schien sich alles wie von selbst zu fügen, eins kam zum anderen und plötzlich lugten erste Knospen statt winterlichem Weiß. Die Seele fast ein Spiegelbild der aktuellen Wetterlage.

Wie das oft ist, im Leben. Manchmal wartest Du und wartest und wartest… Gut dran, wer an einen Gott glaubt. Der kann dann meinen, jener hätte es genauso gewollt und im Moment eben andere Aufgaben für Dich parat. Aber ich? Man kann das Glück nicht zwingen!

Und dann plötzlich merkst Du, wie sich alles zusammenschiebt. Ein neues Bild entsteht. Was zuvor noch im Dunkel verborgen, verschwimmt erst im Nebel und wird klar, wenn der Tag anbricht. Wie selbstverständlich geht eine Sonne auf am Horizont und wärmt mit ihren ersten Strahlen. Das tut gut!

Du willst mehr und rennst ihr entgegen, rufst Ihr zu und heißt sie willkommen! … Doch mit jedem Schritt auf sie zu entfernt sie sich ein Stück, statt näher zu sein. Man kann das Glück nicht zwingen!

Also erkennen die Fata Morgana? Rein in die Arbeit, doch wieder raus mitten in der Nacht …

Im Zug nach Nürnberg

Ich sitze im Zug nach Nürnberg und arbeite. um mich herum ist es still. Hier und da zirpt ein schlecht gekapselter oder zu laut gestellter
Kopfhörer. Aber ansonsten ist außer dem dumpfen Schienengeräusch links unter mir nichts zu hören. Ich kann wunderbar Texte in meinen kleinen Freund hier tippen.

Das ändert sich schlagartig, als in den vollbesetzten Wagen eine spanisch sprechende Dame einsteigt, die entweder angerufen wird – oder, in den kurzem Atempausen zwischen den Anrufen, sie selbst andere Menschen anruft. Warum habe ich Idiot heute morgen nur meinen eigenen Kopfhörer nicht eingepackt? Eigentlich müsste der Akku der Dame auch bald die Hufe hochreißen. Stille…. sie schreibt jetzt SMS.

Nächster Halt. Schräg gegenüber nehmen Oma, Opa und 2 Enkelkinder platz. Oma muss alles kommentieren, was Opa oder eines der Kinder macht. Wo ist mein Kopfhörer… Hilfe… Zu hause!

Klein-Enkelin, die hießt, wie meine über 70 Jahre alte Tante, hat gelernt: Passt mir etwas nicht, jaule ich in einer Tonhöhe, so dass alle Kopfhörer der Beisitzenden nichts nützen. Nur ein Kleiner Trost für mich. Vor allem, weil Oma ständig erklärt, was alle machen. So darf ich auch an dem teilhaben, was ich sonst nicht sehen kann.

„Opa trinkt jetzt Saft.“ sagt Oma. Aha! Opa ist verdeckt. Ich kann ihn nicht sehen. Gut zu wissen, dass es ihm gut geht. „Groß-Enkel möchte lesen“ sagt Oma. Natürlich weiß ich längst die Vornamen sämlicher Familienmitglieder, auch die von Mama und Papa, die gar nicht da sind, nicht körperlich – aber dank Oma immerda.

Opa sacht nischt…

Oh, die Dame, die mit dem Spanish, hatte wohl eine kleine Sinnkrise. 20 Minuten müssen es gewesen sein, das sie nicht angerufen wurde und weil auch sonst niemand im Zug etwas von ihr wollte, blieb ihr Mund geschlossen. Endlich die Erlösung – für Dame und Mund. Beide dürfen wieder einer ihrer Bestimmungen nachgehen: Reden.

Warum ruft mich eigentlich niemand an?

Oma sacht och jerade nischt…

Wollen wir niemanden stören!

Eigentlich müsste ich ja mal aufs WC. Habe aber Angst, dass Oma dann Klein-Enkelin erklärt: Der Onkel geht bestimmt aufs WC.

Davon widerrum könnte sich die spanisch sprechende Dame animiert fühlen, diesen nicht unwichtigen Fakt ihrer Freundin mitzuteilen. Natürlich auf Spanisch. Da ist das nicht mit einem „Der muss mal“ getan…

Und was wird das wohlerzogene Kind dann fragen? Na? Richtig! Das Kind fragt dann: Warum?

Das würde Oma wahrscheinlich mindestens in Verlegenheit bringen, hoffe ich! Will ich Oma aber ncht antun…

Ich warte bis Nürnberg!

So schön kann Tango sein – Isabelle Rune und Santiago Hernandez

Dem Tango wird ja landläufig nachgesagt, er sei „tragisch“. Das kann er sein, denn die Tragik gehört zu ihm, wie zu uns oder überhaupt allem. Tango ist aber in erster Linie schön – zu hören und zu tanzen, – mit so viel Leidenschaft und Hingabe…

Als „Beweis“ habe ich Euch ein Tango-Video von Isabelle Rune und Santiago Hernandez heraus gesucht – besser gesagt, ich habe es gefunden, als ich über diese beiden Tänzer etwas geschrieben habe. Das Video ist viel zu schade, als im Nirvana der youtube-Videos versteckt zu sein!

Isabelle Rune und Santiago Hernandez sind ausgebildete Ballett-Tänzer, was man im Video sieht, finde ich. Isabelle Rune war zudem an der Oper in Göteborg und der Staatsoper Berlin als Tänzerin engagiert – wenn es eines „Qualifikationsnachweises“ bedarf. Santiago Hernandez war ebenso an verschiedenen Theatern und internationalen Dance Companys engagiert und als Tango-Lehrer schon in Japan und den USA. Mehr über die beiden Tänzer erfahrt Ihr, wenn Ihr dem Link oben folgt.

Natürlich trägt zur Wirkung des Videos auch die Musik bei. Der Titel heißt „Otra Luna“ und ist auf der ersten Narcotango-CD erschienen (siehe amazon-Link). Davon gibt es inzwischen 2 Nachfolger, die aber nicht die Romantik der ersten CD in gleichem Maße fortsetzen.

Wenn dieses Video nicht Lust auf Tango macht… – oder Ihr danach noch Lust auf mehr habt, dann schaut in die Rubrik Tango-Video auf Salsango!